Der Winter hat uns weiter fest im Griff
Nach teilweise heftigen Schneefällen in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag gab es gestern noch immer vereinzelte Probleme im Auto-, Luft- und Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn kämpfte am Samstag bei starkem Wind vor allem mit Schneeverwehungen, bei der Lufthansa mussten nur noch wenige Flüge gestrichen werden. Die Lage sei mittlerweile "etwas entspannter" als an Heiligabend, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. "Es gibt deutlich weniger bundesweite Störungen." Nicht mehr so stark betroffen ist die Bahn demnach von Eisregen, dafür sorge der teils starke Wind vor allem in Nord- und Ostdeutschland für Schneeverwehungen. Auf den Straßen ereigneten sich vor allem in der Nacht noch zahlreiche Unfälle. Die in manchen Gegenden unterbrochene Stromversorgung ist unterdessen wiederhergestellt. Wegen Problemen im Überlandnetz waren in der Grenzregion von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am Freitag zeitweise 36 000 Haushalte ohne Strom. In Zwickau (Sachsen) hatten mehr als 5000 Bewohner ohne Heizung und Warmwasser auskommen müssen. Laut Deutschem Wetterdienst sollte es in der Nacht zu heute vor allem noch in der Südosthälfte Deutschlands zu länger andauernden und gebietsweise ergiebigen Schneefällen kommen, gerade im Erzgebirge und den Alpen. Im übrigen Land klingen sie langsam ab. Insgesamt soll sich das Wetter in den nächsten Tagen etwas beruhigen. Die Temperaturen könnten zu Wochenbeginn allerdings deutlich fallen. Mit Dauerfrost muss gerechnet werden.