Schläger vom U-Bahnhof Friedrichstraße legt Geständnis ab

Veröffentlicht auf von C.Pagel

Der Jugendliche, der auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße einen 29-Jährigen brutal zusammengeschlagen hatte, stellte sich der Polizei. Er legte ein umfassendes Geständnis ab. Der Täter sagte aus, er habe aus Lust auf Streit und einer aggressiven Stimmung heraus gehandelt. Sein Komplize wurde unterdessen wieder freigelassen.

Der 18-jährige Haupttäter, der sein Opfer brutal geschlagen und getreten hatte, meldete sich nach Polizeiangaben auf einer Dienststelle in Berlin-Reinickendorf. Er gestand die Tat und gab als Tatmotiv eine aggressive Stimmung und Lust auf Streit an. Er sei alkoholisiert gewesen.

Zweiter Täter wieder auf freiem Fuß

 

Der zweite Täter stellte sich ebenfalls der Polizei, wurde aber wieder freigelassen. Nach Polizeiangaben konnte ihm keine Beteiligung an dem versuchten Totoschlag nachgewiesen werden. Polizeisprecher Frank Millert sagte der dpa: "Diesem Jugendlichen konnte keine Tatbeteiligung an dem versuchten Totschlag nachgewiesen werden, der dem Haupttäter zur Last gelegt wird." Gegen ihn werde daher nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

 

Brutaler Angriff im U-Bahnhof Friedrichstraße

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es im U-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte zu einem brutalen Angriff. Ein junger Mann wurde gegen 3:30 im U-Bahnhof von zwei 18-Jährigen angesprochen, es entwickelte sich ein Streit und als der Mann aufstand, wurde er niedergeschlagen. Der Haupttäter trat dem am Boden liegenden Mann daraufhin wie von Sinnen mehrmals direkt gegen den Kopf. Der Mann wurde bewusstlos und mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Er befindet sich momentan außer Lebensgefahr. Ein Zeuge hatte eingegriffen. Nach Polizeiangaben hatte er damit dem Opfer das Leben gerettet. (mse / dpa)
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