Hamburg Altona Sex in der Kirche - Pastor suspendiert

Veröffentlicht auf von C.P.

Geistlicher der Altonaer St.-Petri-Gemeinde soll eine 32-Jährige aus dem Kirchenvorstand vergewaltigt haben. Der Staatsanwalt ermittelt.

In seiner Predigt ging es um Schuld und Entschuldigung. Und darum, dass Gott von ehrlichen Menschen erwarte, dass sie zu dem stehen, was sie tun - auch, wenn es gerade mal nicht gut ist. Jetzt muss Pastor Michael G., 49, selber zu etwas stehen, das ganz und gar nicht gut ist. Ausgerechnet am Buß- und Bettag - wenige Stunden nach der Predigt - soll sich der Geistliche aus der Altonaer St.-Petri-Gemeinde im Gotteshaus an einer Frau aus dem Kirchenvorstand vergangen haben.

 

Dem Bericht der Zeitung zufolge habe es nach dem Gottesdienst "Rotwein und Knabberzeug" für die Besucher gegeben. Doch der "beschauliche Umtrunk" endete offenbar in einem "Besäufnis". Nach Mitternacht habe sich nur noch der verheiratete Pastor und die Betroffene in der Kirche befunden, die auch Mitglied des Kirchenvorstands der Gemeinde ist.

An Einzelheiten könne sich die Frau nicht erinnern, hieß es in der Zeitung weiter. Sie sei aber morgens zwischen den Sitzbänken in der Kirche aufgewacht, teilweise nackt und mit dem Talar des Pastors bedeckt. Der Pastor selbst habe hinter ihr gelegen. In mehreren E-Mails habe er sich an den folgenden Tagen für sein Verhalten entschuldigt. Dennoch entschloss sich die Frau, den zuständigen Propst Horst Gorski zu informieren.

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